4. SONTRIA in Rauenstein

Gelesen in der insuedthueringen.de vom 19. August 2025

 

Diesmal gibt’s Dreierlei im Dornthal


Viele sportbegeisterte Einzelstarter, aber auch Mannschaften fanden sich im Schwimmbad Rauenstein ein, um bei der mittlerweile vierten Auflage eines immer beliebter werdenden Sportformats anzutreten. Das Wettkampfkonzept setzt neben dem Leistungsgedanken vor allem auf die Einbindung von Familien. Die Rede ist vom Sontria, dem Sonneberger Triathlonwettbewerb, den der Kreissportbund (KSB) Sonneberg gemeinsam mit vielen Helfern und Gönnern organisiert, vorbereitet und ausrichtet.


Aktive haben die Wahl: S, M oder L


„Ich finde es super, dass der in diesem Jahr in Rauenstein stattfindet“, so Mario Winter, Vorsitzender des FSV Triathlon Rauenstein, der neben KSB-Chef Robert Eberth auch als Moderator fungierte. Das idyllisch gelegene Schwimmbad im Dornthal bot neben dem Schwimmen außerdem einen idealen Ausgangspunkt für die Rad- und Laufrunde. Aus vielen Vereinen – darunter beispielsweise der Schwimmbadverein Frankenblick, der Radsportverein Sonneberg, der Turnverein „Friedrich Ludwig Jahn“ Sonneberg, der Schwimmverein Sonneberg und der FSV 06 Rauenstein – waren rund 50 ehrenamtliche Helfer im Einsatz.

Pünktlich um 9 Uhr erfolgte der Startschuss für die verschiedenen Wettbewerbe. Mit dabei waren natürlich die beiden Schirmherren, Jonas und Jakob Jannusch, sowie Thüringens Justizministerin Beate Meißner, die dieses Mal in ihrer Funktion als Vorsitzende der Kreissportjugend anwesend war, Frankenblicks Bürgermeisterin Ute Müller-Grothe sowie natürlich jede Menge Sportler und Zuschauer. Mehr als 200 Teilnehmer im Alter von 8 bis 65 Jahre – also mehr als das Doppelte gegenüber dem Vorjahr – kamen; dazu viele Familien, Freunde und sogar Fanclubs.

Die Aktiven hatten die Wahl aus drei unterschiedlichen Kategorien: S (für Kinder und Familien), M (Jugendliche, Hobbysportler) und L (Leistungssport und Mutige). Antreten konnte man als Einzelsportler oder als Staffel. Die verschiedenen Kategorien unterschieden sich im Schwierigkeitsgrad und in den Streckenlängen voneinander. Es wurde – wie üblich beim Triathlon – geschwommen, geradelt und gelaufen. Besonders beliebt waren neben den Einzelstarts auch die Staffeln – entweder als reine Familien- oder als Freundesstaffel.

Auch Marcel Recknagel, Geschäftsstellenleiter des Kreissportbundes Sonneberg, freute sich neben Sportjugendkoordinatorin Susanne Traut über die hervorragende Beteiligung und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bei hochsommerlichen Bedingungen. Ein großes Dankeschön verdienten sich natürlich die Aktiven, aber auch die Sponsoren, Zuschauer, Helfer, die DRK-Sanitätsbereitschaft, die Gemeinde und die Feuerwehren sowie der Bauhof. Die Athleten lobten einerseits die perfekten Wettkampfbedingungen, andererseits aber auch die anspruchsvollen Strecken beim Laufen und Radeln sowie die
Bedingungen im Wasser und die Verpflegungsstände.


Silhouetten auf den Medaillen


Die Wettkämpfe, die im Becken des Rauensteiner Schwimmbades begannen und nach Radfahren und Laufen im Schwimmbad endeten, waren für die Teilnehmer eine echte Herausforderung. Glücklich, teilweise auch erschöpft, aber stolz auf das Erreichte, kamen die großen und kleinen Sportler im Ziel an. Am Ende gab es schöne Medaillen aus Porzellan, die an die Tradition der Porzellanherstellung in Rauenstein erinnern – aber nicht nur für die Besten auf dem Siegerpodest, sondern für alle Teilnehmer. Darüber hinaus freuten sich die zeitschnellsten Frauen, Männer und Staffeln über individuell vom
Förderzentrum Sonneberg gefertigte Tonpokale, auf der die Silhouetten der Burgruine und der Kirche Rauenstein zu sehen sind.


Alle Ergebnisse sind online abrufbar unter: https://tria.ksb-son.de

 

Triathlon-Splitter und Triathlon-Ruhmestafel: Zwei Männer tragen Schirme


Diesmal hatten beim SONTRIA zwei erfolgreiche Sportler aus der Region die Schirmherrschaft inne: Mit Jonas und Jakob Jannusch waren zwei junge Sportler gewonnen worden, die im Juniorenbereich sehr erfolgreich gewesen waren und neben nationalen Titeln auch internationale Erfolge gefeiert hatten. Beide berichteten in Rauenstein über ihren sportlichen Werdegang und was sie heute tun. Während Jonas Jannusch verletzungsbedingt das Bobfahren aufgeben musste, ist der als Doppelsitzer bekannte Jakob mittlerweile wieder als Fußballer aktiv. Beide sind beruflich bei der Bundespolizei in Erfurt.

Jonas Jannusch: „Ich bin eine ganze Weile aus dem Leistungssport raus, habe mich aber über die Einladung, die Schirmherrschaft zu übernehmen, sehr gefreut. Es ist wunderbar, zu sehen, dass an einem Sonntagmorgen ins beschauliche Rauenstein viele sportbegeisterte Menschen kommen und viele Ehrenamtliche eine solche Veranstaltung möglich machen. Sport schafft innere Werte und zeigt, dass dir im Leben nicht alles geschenkt wird. Eltern sollten also ihren Kindern ermöglichen, Sport zu treiben.“

Jakob Jannusch: „Ich zähle mich heute schon zu den Einheimischen, wohne gerade mal ein paar Kilometer entfernt. Ich bin gerne wieder nach Rauenstein zurückgekommen, wo ich bereits Fußball gespielt habe. Der weitläufige Bereich um das Schwimmbad herum zeigt die ganze Bandbreite des großartigen Triathlon-Wettbewerbes. Bei einem solchen Wettkampf können besonders Kinder und Jugendliche lernen, was es heißt, als Team unterwegs zu sein, zueinander zu stehen und zusammen zu gewinnen oder zu verlieren. Das prägt für das weitere Leben.“

Abseits von Badekappe, Rad und Laufschuh: lud ein vielfältiges Rahmenprogramm zum Verweilen ein; zudem mundeten sicherlich die leckeren Speisen sowie kühlen Getränke. Für den einen oder anderen endete die familienfreundliche Veranstaltung auch mit einem Sprung ins kühle Nass.

Pfiffige Förderer: Neben den unermüdlichen Helfern gab es natürlich auch zahlreiche Förderer des SONTRIA, die sich auf verschiedene Weise einbrachten und sogar Teil des Triathlons wurde. Da startete zum Beispiel Martin Blechschmidt (LIKRA Sonneberg) in der M-Kategorie. Stefan Wohlfahrt (Elektro Sonneberg) schickte das Klassement der Kategorie S ins Wasser. Und der Schlüsseldienst der Spielzeugstadt förderte den längsten Dreikampf.


Ein Wiedersehen im Kalenderjahr 2026? Die fünfte Auflage des SONTRIA wird es voraussichtlich am 23. August 2026 in Sonneberg geben. 

Kategorie L –Staffel:

  1. Emil Liebermann/Emma Dornaus/Raffael Allin (SWV Goldlauter Heidersbach)
  2. Matthias Kaden/Jens Fleischhauer/Frank Elsner (Wendig wie ein Dachs)
  3. Florian Eichhorn/Nele Krüger/Jakob Then (Die halbtoten Helden)

Einzel:

  1. Sebastian Heinze
  2. Stephan Braun
  3. Pascal Frank

 

Kategorie M –Staffel:

  1. Jennifer Bilz/Janis Riehlein (JJ)
  2. Erik Herbst/Aaron Göhring/Paul Ritter (Die Beginner)
  3. Roy Beiersdörfer/Roy Beiersdörfer/Mathis Bätz (Die Kaffeebohnen reloaded)

Einzel:

  1. Sandro Pop
  2. Andreas Heym
  3. Ulrike Glatz

 

Kategorie S –Staffel:

  1. Erik Herbst/Aaron Göhring/Aaron Ritter (Die Beginner)
  2. Tom Schultheiß/Tom Schultheiß/Mikah Schultheiß (Papa HÜÄH und die Next Generation)
  3. Ferdinand Lachner/Max Lachner (Team Lachner)

Einzel:

  1. Hannah Diez,
  2. Valentin Lachner,
  3. Leni Braun